Veranstaltungen

17. Tag der Rückengesundheit am 14.03.2018

Auszug aus dem Pressetext von Claudia Maciejewski, Bad Schönborner Woche

 

Interaktiver Vortrag zum Tag der Rückengesundheit

„Alles, was sie tun, auch mit Armen und Beinen, ist Rückenarbeit“, begrüßte die Sportwissenschaftlerin Birgit Schade, die an den Sankt Rochus Kliniken im Bereich Rehabilitation tätig ist, die zahlreichen Gäste in der Aula. Ihr Interaktiver Vortrag, beschäftigte sich mit dem „zentralen Organ“ des Körpers und stand unter dem Motto „Rückenfit an der frischen Luft“. Obwohl er angesichts der kühlen Temperaturen drinnen stattfinden musste, hatte sie eine ganze Bandbreite von Übungen mitgebracht, die sich mühelos in den Alltag integrieren lassen.

Ca. 9,3 Stunden sitzen wir am Tag. „Verharren sie nie länger in einer Position“, erklärte sie, sondern wechseln Sie diese spätestens nach 10 Minuten. Sogar Lümmeln ist erlaubt. Sie hatte jede Menge Anregungen für Gymnastik, die man sogar auf dem Stuhl durchführen kann und sofort mit viel Spaß in die Tat umgesetzt wurden. „Wir haben einen Bewegungs- und keinen Sitzapparat, erinnerte sie und gab zahlreiche Tipps, wie man die Bereiche Ausdauer, Kraft, Dehnen und Entspannen im Grünen umsetzt. Das wichtige Prinzip "keine Bewegung ohne Gegenbewegung" erklärte sie anhand kleiner praktischer Übungen. Die Zuhörer lernten, wie die verschiedenen Muskelgruppen zusammenspielen und wie sie aktiviert werden können. 8-10 Sekunden halten reicht schon bei den Dehnungsübungen -  so hat man mit wenigen Minuten zwischendurch schon viel getan.

Nach dem kurzweiligen und anregenden Vortrag stand sie für Fragen zur Verfügung und animierte dazu, gleich am nächsten Tag damit anzufangen. Ganz bewusst hatte sie den Vortrag auf den Vorabend des Aktionstages gelegt.

Nicht nur zum deutschlandweiten "Tag der Rückengesundheit", den die Sankt Rochus Kliniken seit seiner Einführung im Jahre 2002 unterstützt, werden Vorträge zur Prävention angeboten. Auch zu anderen Schwerpunktthemen in den Bereichen Orthopädie, Neurologie, Kardiologie und Geriatrie sind regelmäßig hochkarätige Referenten zu Gast.

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 Text und Bilder: Claudia Maciejewski

 

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12. Bad Schönborner Herz-Kreislaufsymposium am 20.01.2018

Für Ärzte

12. Bad Schönborner Sportgespräche am 17.01.2018

Das Zentrum für Sportmedizin und Leistungsdiagnostik der  Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn lädt Sie herzlich zu den 

12. Bad Schönborner Sportgespräche

ein, bei denen wir Ihnen Interessantes aus Sport und Gesundheit präsentieren und Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch bieten wollen. 

Zeit: Mittwoch, 17.01.2018, Beginn 19:00 Uhr, Veranstaltungsende ca. 21.00 Uhr 
Ort: Sankt Rochus Kliniken, Aula 2. OG, Sankt Rochus Allee 1-11, 76669 Bad Schönborn

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Weihnachtliche Klänge für Patientinnen und Patienten am 24.12.2017

Wie bereits in den letzten Jahren, konnten auch dieses Jahr Schülerinnen und Schüler der Realschule Bad Schönborn, trotz der hektischen Weihnachtsvorbereitungen unseren Patientinnen und Patienten an Heilig Abend eine Freude bereiten. 
So erklangen zur Mittagszeit auf mehreren Stationen und anschließend im Foyer, weihnachtliche Lieder durch das Haus.

In dieser besonderen Zeit, getrennt von der Familie, möchten wir unseren Patientinnen und Patienten den Aufenthalt so angenehm wie möglich machen und haben Interessierte herzlich eingeladen, an unserem abwechslungsreichen Weihnachtsprogramm teilzuhaben.

 

 Realschuler spielen 24 12 2017

 

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Deutsche Herzwoche Thema "Das schwache Herz" am 29.11.2017

Für alle interessierten Gäste, Patienten und Besucher

11. Bad Schönborner Osteoporose-Tag (Klink für Orthopädie) am 08.11.2017

Patienten und Besucher sind willkommen!

4. Bad Schönborner Forum Orthopädie- und Unfallchirurgie am 11.10.2017

Für niedergelassene Ärzte, Fortbildungsveranstaltung

Bitte hier klicken für nähere Informationen:

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Viertes Bad Schönborner Forum Orthopädie/Unfallchirurgie informierte umfassend über Versorgung von Major Amputationen der unteren Extremitäten

 

In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich ca. 60 bis 80.000 Amputationen der unteren Extremitäten durchgeführt. In etwa 90 % der Fälle liegt eine Durchblutungsstörung vor in Zusammenhang mit einem bestehenden Diabetes mellitus zu Grunde. Die restlichen Ursachen teilen sich in Unfälle, Verletzungen und Entzündungsprozesse auf. Dr. med. Halil Krasniqui, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie, vaskuläre und endovaskuläre Chirugie des Heliosklinikums Pforzheim war einer der Experten, die auf Einladung von Dr. med. Achim Noltze, Chefarzt der Klinik für Orthopädie an den cts Sankt Rochus Kliniken beim 4. Bad Schönborner Forum für Orthopädie und Unfallchirurgie über die neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Majoramputationen der unteren Extremitäten referierten. Umfassend informierte er in seinem Vortrag über die Behandlungsmethoden und Operationstechniken. Außerdem zeigte er ausführlich die Wiedereinstellung der Durchblutung bei Durchblutungsstörungen in den unteren Extremitäten. Weiterhin erläuterte er die bestmöglichen Behandlungsmethoden bei nicht mehr revaskularisationsfähigen Beinen und die Möglichkeit diese Patienten anschließend wieder in einen normalen Alltag zu integrieren.

Um die Rehabilitation älterer Menschen mit dem integrierten Versorgungskonzept „Zurück ins Leben“ ging es im Vortrag Dr. Oliver Maier-Börries, ärztlicher, Direktor der cts Rehakliniken Baden Württemberg, Chefarzt Orthopädie cts Klinik Stöckenhöfe und Lehrbeauftragter für Rehabilitation an der Uni Freiburg. In seiner Einführung erläuterte er die Problematik multimorbider Patienten, die neben einem Diabetes mellitus oftmals unter einer dialysepflichtigen Niereninsuffizienz oder einer Polyneuropathie (Missempfindungen wie Kribbeln oder Brennen in den entsprechenden Körperteilen) leiden, multiple Voroperationen hatten oder eine ausgeprägte Teilhabestörung aufweisen. Im Durchschnitt sind die Patienten bei der Amputation 72 Jahre alt, wobei der Anteil der Frauen bei 70 %, der der Männer bei 30 % liegt. Die Mortalitätsrate innerhalb 2 Jahren nach Rehabilitationsbeginn liegt bei 31 %. Eine Versorgungslücke zeigte er auf, wenn Patienten zu früh oder beispielsweise durch eine zwischenzeitliche Kurzzeitpflege zu spät aber auch mit falschen Erwartungen in die Rehabilitation kommen. Das Pilotprojekt „Zurück ins Leben“ sieht nach einer ersten zweiwöchigen Phase, in der der Abschluss der Wundheilung, die Stumpfformung, die Beseitigung von Gelenkkontrakturen, eine Verbesserung der kardiopulmonalen Belastbarkeit und einem Rollstuhltraining erfolgen ein Assessment vor. Hier werden die Erfolgsaussichten der Prothesenversorgung geprüft. Wenn diese möglich ist, folgt nach der Versorgung einer zweiten dreiwöchige Rehaphase, die Prothesen und Rollschultraining sowie eine Gangschulung beinhaltet.

Zusätzlich konsultiert der Patient eine interdisziplinäre Amputationssprechstunde. Zur Stumpfformung erhält der Patient einen Silikonkompressionsliner, der größtenteils unabhängig vom Anwender eine gleichmäßige Druckverteilung ermöglich. Zu den Therapieangeboten gehört ein sensomotorisches Training sowie die von V.S. Ramachandran entwickelten Spiegelmethode, die der Linderung von Phantomschmerzen dient, Ergotherapie und Alltagstraining. Die Orthopädietechnikmeister Tobias Bauer und Benjamin Born und der Firma Storch und Beller in Karlsruhe stellten danach die Kompressionstherapie genauer vor, die die für eine beschleunigte und effektivere Ödemreduktion, eine schnellere Wundheilung und Stumpfskonditionierung sorgt. Der Patient hat weniger Schmerzen und der Heilungsprozess wird beschleunigt. Die prothesenschaftgerechte Stumpfformung führt zudem zu einer höheren Akzeptanz.

Nach ärztlicher Erlaubnis und sobald die Drainage gezogen wurde, kann mit der Kompression begonnen werden, dabei können allerdings Faktoren wie die Durchblutung am Stumpfende diese verzögern oder sogar ein Ausschlusskriterium sein. Er stellte die Vor- und Nachteile von post-OP-Linern denen des Wickelns gegenüber. So gibt es bei post-OP-Linern, die mehrfach täglich vom Patienten angelegt werden können, für eine immer gleiche Kompression sorgen und auch Narben reduzieren den Nachteil der Eigenschweißreaktion und einen starken Druck auf die Patella bei Streckdefizit. Beim Wickeln wiederum, das mehrmals täglich von Fachpersonal durchgeführt werden muss, kann es zu Einschnürungen kommen oder proximal mehr Druck als distal entstehen, wenn nicht immer gleich gewickelt wird. Die Vorteile liegen bei einer besseren Atmungsaktivität und dass diese Methode auch bei einem starken Streckdefizit angewendet werden kann. Die Kompressionstherapie führt zu weniger Volumenkorrekturen im Prothesenschaft und durch Zeitersparnis sowie möglichem Wiedereinsatz der post-OP-Liner zu einer Kostenreduzierung. 

Die Prothesenversorgung wird zeitlich immer mehr in die Reha verschoben, da durch eine zu frühe Anpassung im Akutkrankenhaus sonst wertvolle Reha-Zeit verloren geht. Das Ziel sei es, führte Bauer aus, durch ein effektives Zeitmanagement zwischen Amputation und Versorgung für die meist älteren und multimorbiden Patienten, eine möglichst lange Reha, ohne Unterbrechung möglich zu machen. Zunächst wird eine Interimsprothese zur Definition der Stumpfform angefertigt, da dieser im ersten halben Jahr die größten Veränderungen aufweist. Der Schaft aus Carbon kann jederzeit angepasst und Passteile gegebenenfalls einfach ausgetauscht werden. Diese Anpassung der Statik bringt große Vorteile bei der Findung des Aktivitätsniveaus beim Neuerlernen des Gehens.  Anhand vieler Folien zeigte er die Anfertigung dieser Interimsprothese und die Modellierung des Schaftes mit dem CAD (Computer Aided Design) Programm. Die Verwendung der Gießharztechnik sorgt für eine höhere Stabilität und eine höhere Patientenakzeptanz der Prothese durch eine schönere Optik. Abschließend stellte er einen 66 Jahre alten Patienten vor, der 2006 links und 2016 rechts Unterschenkel amputiert wurde. Anhand dieser doppelseitigen Prothesenversorgung, die links schon mit einer Definitivprothese erfolgte und die rechts in Arbeit ist, zeige er die positiven Ergebnisse nach einer Reha mit post-OP-Linern und Interimsversorgung.   

Die AOK Gesundheitskasse hat zu dem neuen Konzept eine Studie in Auftrag gegeben. 

Der Sportwissenschaftler Dr. Gerhard Müller präsentierte abschließend die Ergebnisse der Evaluation, die in Kürze veröffentlicht werden. „Es kann schon jetzt gesagt werden, dass durch die integrative Versorgung „Zurück ins Leben“ bei vielen Teilnehmern die Lebensqualität verbessert werden kann“, führte er aus.

 

2. Bad Schönborner Demenztag am 21.09.2017

Demenz? Ein Tabuthema!

Fast jeder kennt Patienten oder zumindest jemanden, der im familiären Umfeld davon betroffen ist.

Informationen zur Vorbeugung, Diagnostik und Therapie

Infostände

Demenzparcour

Teilnahme am Bewegungsparcour im Sole-Aktiv-Park

Patienten und Besucher sind willkommen!

2.Demenztag

 

Sie können den Artikel hier lesen durch anklicken der am 23.09.2017 in der Bad Schönborner Woche erschienen ist (Text: Claudia Maciejewski)

50 Jahre Ordensgemeinschaft Dienerinnen der Barmherzigen Liebe am 20.09.2017

Festgottesdienst mit anschließendem Empfang

Am 30. August 1967, vor etwas mehr als 50 Jahren, kamen die Dienerinnen der Barmherzigen Liebe in die Sankt Rochus Kliniken nach Bad Schönborn ins damalige Sanatorium Rochusbad, um die Erlenbader Franziskanerinnen abzulösen, die seit 1923 in unserer Einrichtung gewirkt hatten. Wir wollen dieses besondere Jubiläum zum Anlass nehmen und am 20.09.2017 um 17.00 Uhr einen Dankgottesdienst unter der Leitung von Herrn Pfarrer Kesenheimer in unserer Klinikkapelle zu feiern.

Patienten und Besucher sind willkommen!

16. Tag der Rückengesundheit am 15.03.2017

Für externe Besucher und Patienten.

11. Bad Schönborner Sportgespräche am 25.01.2017

für Sportlerinnen und Sportler

11. Bad Schönborner Herz-Kreislaufsymposium am 21.01.2017

in der Klinik für Kardiologie für niedergelassene Ärzte, Fortbildungsveranstaltung 

15. Tag der Rückengesundheit am 14.03.2016

Sie sind herzlich zu unserem Vortrag mit vielen praktischen Übungen eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – kommen Sie vorbei und machen Sie mit – Sie werden auf jeden Fall davon profitieren.

Bewegung ist das einfachste und beste Medikament für fast alle Rückenprobleme.
Es setzt an den Ursachen an – dort, wo Medikamente nur die Symptome bekämpfen.

Referentin:
Frau Birgit Schöning,
Diplom-Sportwissenschaftlerin und 
Sporttherapeutin in den 
Sankt Rochus Kliniken

Hier finden Sie unsere Info zur Veranstaltung im pdf-Format zum Download.

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10. Bad Schönborner Sportgespräche am 27.01.2016

Die Themen des Abends:

Sportwissenschaft: Triathlon

Trainingsplanung im Triathlon: vergleichende Betrachtung des Trainings von Profis und Altersklassenathleten

Referent: Wolfram Bott


Sportmedizin: Hyponatriämie

Die verkannte Gefahr der Überwässerung bei Ausdauersportbelastungen

Referent: Horst Notheisen

Lesen Sie hier was über den Abend in den Badischen Neuesten Nachrichten berichtet wurde.